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Hört seine ersten Songs ab dem
02. Oktober 2026
Ben... mittendrin!
Ben … mittendrin!
Vielleicht hast du mich schon einmal gesehen.
Im Bus. Beim Bäcker. Auf einer regennassen Straße.
Vielleicht wohne ich sogar nebenan.
Ich bin Ben. Eigentlich Benedikt.
Aber das klingt immer ein bisschen, als müsste ich dabei ein Hemd tragen.
Also nur Ben für meine Freunde.
Ich bin eine Figur von Grár Skeggr.
Entstanden aus seinen Geschichten, seinen Beobachtungen und
vielleicht auch ein wenig aus ihm selbst.
Nicht alles an mir ist erfunden.
Manches ist gesehen. Manches erlebt. Manches geträumt.
Manches nur gefühlt. Und so manches auch erlebt.
Ich singe über Begegnungen, verpasste Augenblicke und diese kleinen Momente,
die länger im Kopf bleiben als alles Große.
Über Gespräche in Küchen, stille Busfahrten und Menschen, die oft mehr tragen, als man ihnen ansieht.
Ich bin kein Held. Keine große Kunstfigur.
Einfach nur jemand von nebenan.
Ben … mittendrin!

Mit dir im Bus der Linie 197
Ein grauer Nachmittag. Regen zieht in langen Spuren über die Scheiben, Plattenbauten gleiten vorbei, Haltestellen kommen und verschwinden. Alles ist gewöhnlich, bis sie einsteigt. Blonde, nasse Locken.
Eine Tasche auf dem Schoß. Ein kurzes Lächeln über einer Nachricht, die nicht für ihn bestimmt ist.
Ben sitzt ihr gegenüber und sagt kein Wort.
Er kennt weder ihren Namen noch ihr Ziel. Und doch beginnt in seinem Kopf längst eine Reise. Während draußen der November an den Häusern klebt, werden graue Wohnblöcke zu fernen Küsten, Pfützen zu spiegelndem Wasser und ein fremder Mensch zu einer Hoffnung, die plötzlich ganz nah scheint. Für ein paar Haltestellen wird aus einer Busfahrt etwas Größeres.
Ein Vielleicht.
Mehr braucht Ben in diesem Augenblick nicht.
Dann greift sie nach dem roten Halteknopf zwischen ihnen und drückt ihn.
Dabei hebt sie den Blick. Ihre Blicke treffen sich. Nur für einen Moment.
Ben ist überrascht, fast wie versteinert. Für einen Herzschlag vergisst er sogar, wohin er schauen soll.
Dann wird er verlegen und wendet den Blick zur Seite, hinaus auf die regennassen Häuser.
Erst danach steht sie auf.
Der Bus wird langsamer. Die Türen öffnen sich, und sie steigt hinaus in den Regen. Ihre blonden Locken leuchten noch einmal unter dem Laternenlicht. Dann fährt der Bus weiter.
Ihr Platz ist wieder leer. Für sie war es vielleicht nur ein flüchtiger Blick.
Für Ben war es ein Augenblick, der bleibt.
„Mit dir im Bus der Linie 197“ erzählt von der Größe eines winzigen Moments. Von Sehnsucht, die kein Wort braucht. Von all den Geschichten, die in einem einzigen Blick entstehen können.
Nur eine Fahrt. Nur ein Gesicht. Nur ein Vielleicht.
Und draußen zieht die graue Stadt vorbei.


Ben … einfach Ben
Es beginnt auf einer Party, die längst ihren Höhepunkt überschritten hat. Die Musik ist leiser geworden, Jacken liegen kreuz und quer im Flur, auf dem Balkon wird noch über Abseits, Elfmeter und den Schiedsrichter gestritten. In der kleinen Küche sieht Ben plötzlich eine Frau wieder, die er einmal im Bus gesehen hatte.
Mara. Damals waren es nur ein paar Blicke zwischen zwei Haltestellen. Kein Wort, kein Name, nur dieser eine Moment, der ihm trotzdem im Gedächtnis geblieben war. Nun sitzt sie vor ihm, mit einem halben Glas Rotwein, während die Nacht langsam verstummt.
Zwischen kaltem Zigarettenrauch und dem ersten Licht des Morgens reden sie über das, was im Alltag oft keinen Platz findet: große Träume, alte Wunden, verschwundene Heimat und all die Dinge, die fehlen. Aus einem flüchtigen Blick wird Nähe. Aus zwei Fremden werden zwei Menschen, die plötzlich das Gefühl haben, einander schon länger zu kennen.
„Ben … einfach Ben“ erzählt nicht von einem Helden. Es erzählt von einem Mann, der bleibt, zuhört und im richtigen Moment nicht versucht, mehr zu sein, als er ist. Von einer Frau, deren Name eine ganze Nacht verändert. Und von jener seltenen Nähe, die manchmal genau dann entsteht, wenn niemand mehr mit ihr rechnet.
Ein Lied über eine zweite Begegnung.
Über einen Blick aus einem Bus, der nicht vergessen wurde.
Und über einen einfachen Namen, der im Morgengrauen plötzlich nach Zukunft klingt.
Ben … einfach Ben.
Kein großer Plan. Kein großes Versprechen.
Nur ein Mann, eine Frau, eine beinahe leere Küche
und draußen wird es hell.

Alles läuft schief
„Alles läuft schief“ erzählt von einem Tag, der Ben keine einzige ruhige Minute gönnt.
Von allen Seiten prasselt es auf ihn ein: Der Chef fährt ihn an, der Kollege legt nach, im Bus wird geschimpft, an der Kasse gedrängelt. Jeder Blick scheint genervt, jedes Wort zu scharf, jeder kleine Schritt schwerer als nötig. Der Mittwoch wird zu einem Spießrutenlauf aus Lärm, Hektik und schlechter Laune.
Doch während die Welt an ihm zerrt, hält Ben an einem einzigen Gedanken fest: Sonntag. Kino. Sie.
Und plötzlich verliert das Chaos seine Macht. Zwischen Vorwürfen, Warteschlangen und grauen Gesichtern entsteht ein stilles Leuchten. Kein großes Wunder, kein rettender Held. Nur Vorfreude. Nur ihr Lächeln in seinem Kopf. Nur die Gewissheit, dass dieser Tag nicht alles ist.
„Alles läuft schief“ ist ein Lied über die kleine, unerschütterliche Hoffnung, die sich selbst vom schlimmsten Alltag nicht vertreiben lässt. Über einen Menschen, der mitten im Sturm lächelt, weil am Ende der Woche jemand auf ihn wartet. Und über die Liebe, die einen misslungenen Mittwoch nicht ungeschehen macht, ihm aber jede Schwere nimmt.

Ostsee - Mit Schwalbe
Ben und Mara lassen den Alltag hinter sich. Vor ihnen liegen sanfte Hügel, lange Alleen und reife Kornfelder im goldenen Licht des Spätsommers. Hinten auf der blauen Schwalbe sind nur das Nötigste festgezurrt: Zahnbürste, Decke, Schlafsack und ein kleines Zelt. Mehr braucht es nicht, wenn die Straße nach Norden führt und irgendwo hinter dem Horizont das Meer wartet.
Mit siebzig Sachen zieht die Schwalbe durch den Wind. Mara hält sich an Ben fest, und zwischen Motorenklang, Fahrtwind und ihrer Nähe wird aus einer einfachen Reise ein Stück Freiheit. An einer Tankstelle gibt es zwei grüne Osta Waldmeister und zwei Braune Bären am Stiel, eine kleine Pause voller Erinnerung, Sommer und Vorfreude.
Doch das eigentliche Ziel ist nicht nur die Ostsee.
Es sind drei Tage ohne Pflichten. Drei Tage, in denen die Zeit langsamer wird, der Wind nach Salz schmeckt und das Meer alles Laute zum Schweigen bringt. Ein Zelt im Gras, die Schwalbe im letzten Licht und zwei Menschen, die für einen kurzen Moment nichts weiter brauchen als einander.
Getragen von akustischer Gitarre, sanftem Indie-Pop-Rock und einer warmen, erzählenden Stimme wird „Ostsee – Mit Schwalbe“ zu einem Lied über Nähe, Freiheit und das große Glück in den kleinen Dingen.
Ein Motor springt an.
Eine Straße beginnt.
Und vor ihnen liegt das Meer.

Don Quichote vom Plattenbau
Don Quichote vom Plattenbau erzählt von einem Helden, den niemand auf ein Denkmal stellen würde. Sein Pferd ist ein frisch geprüfter Wagen, der trotzdem nicht anspringt. Seine Schwalbe endet mit Kolbenklemmer. Die Waschmaschine kapituliert, das Konto hat längst Feierabend und im Büro wird das ganze Projekt umgeworfen, nur die Frist bleibt stehen wie eine Mauer.
Ben zieht trotzdem weiter. Mit Wäschekorb statt Schild, Gegenwind statt Fanfaren und trockenem Humor als letzter Rüstung. Zwischen nassem Asphalt, Neonlicht und grauen Häuserzeilen kämpft er gegen jene Windmühlen, die der Alltag jeden Morgen neu errichtet.
Ein Lied über Pech in Dauerschleife, leisen Trotz und den Mut, am nächsten Tag wieder aufzustehen. Denn manchmal besteht Heldentum nicht darin, die Welt zu retten. Manchmal reicht es, sie irgendwie zusammenzuhalten und am Abend wenigstens saubere Hemden zu haben.

Komm, lass uns Drachen steigen!
„Komm, lass uns Drachen steigen“ ist ein Liebeslied über einen jener seltenen Tage, an denen die Zeit langsamer wird und der Himmel plötzlich wieder weit erscheint.
Ben und Mara fahren mit der Schwalbe hinaus zu den Feldern, hinein in das goldene Licht der letzten warmen Sommertage. Auf einer Decke, zwischen weißen Trauben, sanftem Wind und dem fernen Tanz eines Drachens, wird aus einem einfachen Nachmittag ein Moment, der größer ist als alles um ihn herum.
Während der Herbst schon am Horizont wartet, halten sie den Sommer noch einmal fest. Nicht mit großen Worten, sondern mit Nähe. Mit einem Arm um den anderen. Mit einem Lächeln im Gegenlicht. Mit diesem stillen Gefühl, für ein paar Stunden nirgends anders sein zu wollen.
Nur Stimme und Gitarre tragen das Lied. Nah, warm und unverstellt.
Ein Lied über Liebe, die keinen Schwur braucht, weil ein einziger gemeinsamer Augenblick bereits den ganzen Himmel füllt.

Hetz mich nicht!
Die Zeit kennt keine Gnade.
Sie schlägt im Takt der Wecker, marschiert durch überfüllte Straßen und lauert in jedem Termin. Telefone klingeln wie Alarmsirenen, rote E-Mails schlagen ein – und aus allen Richtungen hallt derselbe Befehl:
„Eins, zwei! Schneller! Weiter!“
Ben rennt. Durch den Morgen. Durch das Büro. Durch einen Alltag, der immer mehr verlangt und niemals fragt, ob noch Luft zum Atmen bleibt.
Doch dann zerreißt ein einziges Wort den endlosen Marsch: HALT!
Die Trommeln verstummen. Die Welt hält für einen Augenblick den Atem an. Und mitten in der plötzlich entstandenen Stille erhebt Ben seine Stimme:
„Hetz mich nicht!“
Mit rasenden Gitarren, stampfenden Trommeln und einem Refrain wie ein Befreiungsschlag wird aus einem ganz gewöhnlichen Tag eine kleine Rebellion gegen die Herrschaft der Uhr.
Ein schneller, kraftvoller Song für alle, die täglich angetrieben werden. Für alle, die längst ihr Bestes geben. Und für jeden, der den Mut besitzt, im größten Sturm stehen zu bleiben und der Welt entgegenzurufen:
Ich bin unterwegs. Aber das Tempo bestimme ich selbst.

Ich schenk dir ein Versprechen
Es gibt Versprechen, die leicht über die Lippen kommen – groß genug für die Ewigkeit und doch zu schwach für den ersten Sturm.
Ben gibt kein solches Versprechen.
Er verspricht keine Welt ohne Dunkelheit. Kein Leben ohne Zweifel, keine Liebe ohne Wunden. Er verspricht etwas, das größer ist als jedes „Für immer“:
Er bleibt.
Wenn ihre Träume müde werden. Wenn Worte nicht mehr reichen. Wenn der Himmel über ihnen zerbricht und selbst Hoffnung plötzlich schwer wird – dann wird sie nicht allein sein.
Getragen von nichts als Bens warmer Stimme und dem einsamen Klang eines Saxophons, erzählt „Ich schenk dir ein Versprechen“ von einer Liebe, die keine Wunder verspricht. Einer Liebe, die sich einfach daneben setzt, die schweigt, zuhört und jedes zerbrochene Stück gemeinsam trägt.
Still beginnt das Saxophon zu erzählen. Dann spricht Ben die Worte aus, die mehr bedeuten als jeder große Schwur. Und als seine Stimme längst verklungen ist, trägt das Saxophon sein Versprechen weiter in die Nacht.
Kein Schloss. Keine Sterne. Keine Ewigkeit aus schönen Worten.
Nur eine Hand, die nicht loslässt.
„Wenn der dunkle Morgen kommt, gehst du nicht allein.“

50% erst fertig
ALTSTADTBUMMEL
Ein Tag ohne Eile.
Ein Weg ohne Plan.
Und eine Stadt, die hinter jeder Ecke eine kleine Geschichte bereithält.
„Altstadtbummel“ begleitet Ben und Mara durch Wismar, über altes Kopfsteinpflaster, vorbei an schiefen Häusern, kleinen Läden und dem Wochenmarkt vor dem Alten Schweden. Sie streicheln den Glücksferkeln aus Bronze über den Bauch, fordern die bronzenen Männer zum Tauziehen heraus, folgen dem Duft frisch gerösteten Kaffees und finden im Café Glück genau das, wonach sie eigentlich gar nicht gesucht haben.
Zwischen all den kleinen Entdeckungen liegt auch ein Hauch Vergangenheit in der Luft. Dort, wo einst Nosferatu durch die Gassen schlich, wird aus einem kurzen Frösteln ein Arm, der sich schützend um den anderen legt.
Und dann wird es still.
In Sankt Nikolai hält der Tag für einen Augenblick an. Kein Lachen, kein Trubel, kein nächstes Ziel. Nur Licht auf altem Stein, zwei Menschen Hand in Hand und ein leiser Dank an die Ewigkeit.
Später führt der Weg weiter zum Hafen, zum Wassertor, zum Fischbrötchen, zum Brauhausbier und in einen Abend, der eigentlich gar nichts Besonderes sein wollte.
Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis dieses Liedes.
Denn „Altstadtbummel“ erzählt nicht von großen Abenteuern. Es erzählt von den kleinen Momenten, die bleiben. Von Nähe, Neugier, Wärme und dem Glück, für einen Tag nichts erreichen zu müssen.
Manchmal braucht es nicht mehr als eine alte Stadt, ein wenig Zeit und den richtigen Menschen an deiner Seite.

Keiner vermisst mich
KEINER VERMISST MICH beginnt dort, wo ein Streit längst vorbei ist, seine Worte aber noch immer im Raum hängen. Für Ben ist seit diesem Abend nicht einfach alles dunkel.
Es ist schwarz.
Die Farbe verschwindet aus seiner Welt. Das Licht wird zu grell. Das Telefon bleibt stumm. Und aus jedem Blick auf das schwarze Display wächst dieselbe Frage: Wird Mara noch anrufen? Wird überhaupt jemand anrufen?
Getragen von einem verstörenden Klavier, dessen Töne zunächst rückwärts durch die Dunkelheit ziehen, erzählt das Lied vom inneren Absturz eines Menschen, der beginnt, seine Angst für Wahrheit zu halten. Selbst die Musik scheint sich von ihm zu entfernen. Melodien laufen rückwärts, Töne kommen näher und ziehen sich wieder fort, während draußen das Leben unbeirrt weitergeht. Im Zentrum steht ein Satz, der sich immer tiefer in seine Gedanken frisst: KEINER VERMISST MICH.
Doch das Lied bleibt nicht bei dieser Verzweiflung stehen. Zwischen Schweigen, Erinnerungen und der schmerzhaften Hoffnung auf ein einziges Zeichen taucht irgendwann ein anderer Gedanke auf: Vielleicht ist Schweigen nicht das Ende. Vielleicht wartet auch Mara. Vielleicht ist das Schwarz im eigenen Kopf keine Wahrheit.
Vielleicht ist es Angst. So wird KEINER VERMISST MICH zu einer düsteren, intimen Reise durch Einsamkeit, Verlust und das Verstummen von Hoffnung, aber auch zu einem Lied über jenen winzigen Rest von Licht, der selbst dort noch existieren kann, wo scheinbar jede Farbe verschwunden ist. Am Ende bleibt das Display dunkel.
Doch unter all dem Schwarz ist irgendwo noch Farbe. Sehr weit weg.
Fast nicht zu sehen. Aber vielleicht ist Ben auch noch da.