Wo Hard Rock und Metal nicht tief genug schneiden, will ich der Pfeil im Herzen sein.

Where hard rock and metal do not cut deep enough, I want to be the arrow in the heart.

Nicht der Lärm, der vergeht,
sondern der Treffer, der bleibt.
Das Gewissen im Klang.
Der Kontrast im Sturm.
Die Entscheidung der Seele.

Im Hard Rock groß geworden.
Im Widerstand gegen die Verrohung der Welt.
Gegen Gleichgültigkeit.
Gegen Krieg.
Gegen den Untergang.
Gegen das sagenumwobene Ragnarök.

Der Pfeil im Herzen.

Die Stille danach...

Not the noise that fades,
but the strike that remains.
The conscience within the sound.
The contrast within the storm.
The soul’s decision.

Raised on hard rock.
Forged in resistance against the brutalization of the world.
Against indifference.
Against war.
Against downfall.
Against the fabled Ragnarök.

The arrow in the heart.

The silence that follows…

Nybirka

Listen.

Coming soon....

My first Album - FALSE COLOR LIES

  1. I AM NYBIRKA

  2. THE WORLD IS NOT LOST YET

  3. I AM HERE

  4. Phönix

  5. ALMOND CAKE

  6. MY OTHER SELF

  7. INTO MY DARKNESS

  8. HOLD THE FLAG

"ICH BIN NYBIRKA" - Nicht jede Stimme kommt von außen.
Manche entstehen dort, wo Stille zu lange gehalten wurde.

„Nybirka“ ist kein Wesen aus einer anderen Welt –
sie ist das Echo dessen, was verdrängt, verschwiegen und vergessen wurde.
Ein Flüstern, das nie verstummte. Ein Gedanke, der blieb.

Dieses Werk ist keine Geschichte im klassischen Sinn.
Es ist ein Weg nach innen.
Ein langsames Erwachen.
Ein Erinnern an das, was immer da war.

Zwischen Atem und Schweigen entfaltet sich eine Präsenz,
die weder laut noch gewaltsam ist –
und gerade deshalb unausweichlich.

Sie spricht nicht, um gehört zu werden.
Sie spricht, weil sie nie aufgehört hat zu existieren.

Und wenn die letzten Töne verklingen,
bleibt keine Antwort.

Nur die Gewissheit:

Sie ist noch da.

In dir.

I AM NYBIRKA

"I AM NYBIRKA"Not every voice comes from the outside.
Some are born where silence has been held for too long.

“Nybirka” is not a being from another world—
she is the echo of what was suppressed, unspoken, and forgotten.
A whisper that never faded. A thought that remained.

This work is not a story in the traditional sense.
It is a path inward.
A slow awakening.
A remembering of what has always been there.

Between breath and silence, a presence unfolds—
neither loud nor violent—
and precisely because of that, inevitable.

She does not speak to be heard.
She speaks because she never ceased to exist.

And when the final tones fade,
there is no answer left.

Only the certainty:

She is still there.

Within you.

DIE WELT IST NOCH NICHT VERLOREN

Unter einem bleichen, endlosen Himmel,
in einer zerstörten Welt, die sich selbst verloren hat,
steht eine einsame Gestalt – mit Stürmen im Inneren, die niemand sieht.

Die Stadt treibt wie eine müde Flut, grau und leer.
Nicht laut zerstört… sondern leise zerfallen.

Doch dann – zwischen Regen und Stein –
ein Moment, so klein, dass man ihn fast übersieht:

Ein Kind.
Ein roter Ballon.

Und plötzlich…

lachend lässt das Kind den Ballon steigen…
und freut sich.

Kein Zögern.
Kein Festhalten.
Nur Leichtigkeit.

Der Ballon steigt.
Langsam. Ruhig. Frei.
Ein roter Funke im schweren Grau.

Und in genau diesem Lachen
liegt die ganze Wahrheit:

Selbst in einer zerstörten Welt
kann Freude noch existieren.
Kann Hoffnung noch wachsen.
Kann etwas Schönes einfach… sein.

Nicht trotz des Loslassens.
Sondern wegen des Loslassens.

Die Gestalt beobachtet… und versteht:

Die Welt ist nicht verloren.
Nicht, solange jemand noch lachen kann,
während er etwas gehen lässt.

Am Ende bleibt kein Schmerz.

Sondern ein stilles Wunder:

Ein Kind, das loslässt…
und dabei nichts verliert.

THE WORLD IS NOT LOST YET

THE WORLD IS NOT LOST YET

Beneath a pale, endless sky,
in a broken world that has forgotten itself,
a solitary figure stands — carrying storms no one can see.

The city drifts like a tired tide, grey and hollow.
Not shattered in noise… but quietly fallen apart.

And then — between rain and stone —
a moment so small it could be missed:

A child.
A red balloon.

And suddenly…

laughing, the child lets the balloon rise…
and feels joy.

No hesitation.
No holding on.
Only lightness.

The balloon ascends —
slow, calm, free —
a single red spark against the heavy sky.

And in that laughter…
something shifts.

Because even in a broken world,
joy can still exist.
Hope can still rise.
Something beautiful can still simply… be.

Not despite letting go.
But because of it.

The figure watches… and understands:

The world is not lost.
Not while someone can still laugh
as they release what they love.

In the end, nothing is taken away.

Something is given.

A quiet miracle:

A child lets go…
and loses nothing.

Ein düsteres, zutiefst menschliches Lied zwischen Weltuntergang und innerem Trost. Tief unter einer zerfallenden Stadt, in einem kalten Parkhaus aus Beton und flackerndem Neon, kauert eine Frau im Schatten der Angst. Über ihr tobt der Krieg, und die Detonationen der Bomben hallen durch Beton und Finsternis wie die Hufe der Reiter der Apokalypse. Es ist, als ritte das Ende selbst über ihren Köpfen hinweg und rufe bereits die Namen der Lebenden.

Doch mitten in dieser Finsternis schlägt ihr Herz lauter als der Untergang. Wenn sie die Augen schließt, spricht der Mann, den sie liebt, in ihr. Vor ihrem inneren Blick erscheinen keine Ruinen, kein Staub, kein Neonlicht, sondern ein Feigenbaum, Sonne, Wärme und die Erinnerung an eine heile Welt. In diesem Bild lebt nicht nur ihre Sehnsucht weiter, sondern auch seine Liebe, seine Gefühle und der Halt, den er selbst inmitten dieser Apokalypse bewahrt.

Musikalisch beginnt das Lied roh, intim und beinahe unplugged, getragen von treibender Akustikgitarre, dunklem Puls und einer fragilen, rauen, zugleich kraftvollen Frauenstimme. Die Atmosphäre ist schwer von Echo, Angst und innerer Spannung, während sich das Lied aus stiller Verzweiflung in harte, emotionale Refrains erhebt. Im letzten Chorus bricht schließlich die volle E-Gitarre mit ganzer Wucht auf, hebt das Lied in einen großen, schmerzhaft schönen Höhepunkt und lässt die unterdrückte Kraft der Gefühle offen brennen.

Die kurze Antwort des Mannes, „I AM HERE!“, ist dabei weit mehr als nur ein Ruf aus der Dunkelheit. Sie ist Wärme, Gegenwart, Erinnerung und Versprechen zugleich. Sie spiegelt nicht nur ihren Trost, sondern auch seine eigene Sehnsucht, seine Liebe und seinen Halt inmitten der zerbrechenden Welt. So wird seine Stimme zum letzten warmen Feuer in einer erkaltenden Zeit, während draußen die Apokalypse über den Beton donnert.

I AM HERE

A dark, deeply human song suspended between apocalypse and inner consolation. Deep beneath a collapsing city, in a cold parking garage of concrete and flickering neon, a woman crouches in the shadow of fear. Above her, war is raging, and the detonations of bombs echo through concrete and darkness like the hoofbeats of the Riders of the Apocalypse. It is as if the end itself were riding over their heads, already calling the names of the living.

Yet in the middle of this darkness, her heart beats louder than the downfall. When she closes her eyes, the man she loves speaks within her. Before her inner vision, there are no ruins, no dust, no neon light, but a fig tree, sunlight, warmth, and the memory of a whole and unbroken world. In this image, not only her longing lives on, but also his love, his feelings, and the strength he himself preserves in the midst of this apocalypse.

Musically, the song begins raw, intimate, and almost unplugged, carried by driving acoustic guitar, a dark pulse, and a fragile, raspy, yet powerful female voice. The atmosphere is heavy with echo, fear, and inner tension, while the song rises from quiet despair into hard, emotional choruses. In the final chorus, the full electric guitar finally breaks open with total force, lifting the song into a great, painfully beautiful climax and letting the suppressed power of emotion burn openly.

The man’s brief answer, “I AM HERE!”, is far more than just a cry out of the darkness. It is warmth, presence, memory, and promise all at once. It reflects not only her comfort, but also his own longing, his love, and the strength that holds him upright in the midst of a crumbling world. In this way, his voice becomes the last warm fire in a cooling age, while outside the apocalypse thunders over the concrete.

Aus der Tiefe einer stillen, zerschlagenen Seele beginnt diese Geschichte –
eine Frau wandert durch Dunkelheit, durch Zweifel, durch die Trümmer dessen, was sie einmal war. Jeder Schritt ist schwer, jeder Atem ein Kampf gegen das Vergessen ihrer selbst.

Die Welt um sie herum scheint erloschen, doch tief in ihrer Brust glimmt ein letzter Rest von Feuer – klein, kaum sichtbar, aber unsterblich.

Aus Schmerz wird Erinnerung.
Aus Erinnerung wird Wille.
Und aus Wille wird Flamme.

Langsam richtet sie sich auf – nicht unversehrt, nicht ungebrochen, sondern gezeichnet… und genau deshalb stärker. Wie ein uraltes Wesen, das den Tod kennt und ihn überlebt hat, erhebt sie sich aus ihrer eigenen Asche.

Der Moment der Wandlung wächst – leise, dann unaufhaltsam – bis er sich in einem gewaltigen Ausbruch entlädt:
Nicht als blinder Zorn, sondern als entfesselte, bewusste Kraft.

Sie wird zum Phönix.
Nicht als Mythos – sondern als Entscheidung.

Und dann richtet sich ihre Stimme nicht mehr nur nach innen…
sondern nach außen.

Wie ein Ruf durch Sturm und Feuer stellt sie die Frage, die alles verändert:

Wann wirst du aufstehen?

Am Ende steht keine Ruhe.
Kein Frieden.
Sondern eine brennende Wahrheit:

Wer einmal gefallen ist und wieder aufsteht…
trägt ein Feuer in sich, das nichts mehr löschen kann.

Phönix

From the depths of a shattered silence, this song tells the story of a woman walking through darkness, doubt, and the ruins of who she once was. Every step is heavy, every breath a quiet battle against losing herself completely.

The world around her feels extinguished… yet deep within her chest, a final ember still burns. Small. Fragile. But unbreakable.

Pain becomes memory.
Memory becomes will.
And will becomes flame.

Slowly, she rises. Not untouched. Not healed. But forged. Like something ancient that has faced death and returned, she emerges from her own ashes — not as she was, but as something stronger.

The transformation builds in silence… then in force… until it breaks open in a surge of raw, unleashed power. Not chaos — but controlled fire. A conscious rebirth.

She becomes the Phoenix.
Not as myth — but as choice.

And then her voice turns outward.

Like a call carried through storm and fire, she asks the question that cuts through everything:

When will you rise?

There is no calm at the end.
No gentle resolution.
Only a burning truth:

Those who fall and rise again…
carry a fire that can never be extinguished.

MANDELKUCHEN

Dies ist kein Lied über den Krieg.
Dies ist ein Lied über den Augenblick davor.

Über den letzten Morgen, an dem noch alles lebt, atmet und warm ist, obwohl der Verlust längst seine Hand ausgestreckt hat.

Er schläft noch, friedlich, schwer, beinahe schön in seiner Ruhe.

Doch für sie ist selbst dieser Schlaf schon ein Vorzeichen. In seiner reglosen Stille sieht sie nicht nur den Mann, den sie liebt, sondern den Schatten dessen, was der nächste Tag ihm nehmen könnte.

Während seine Stiefel an der Tür auf den Aufbruch warten, steht sie in der Küche und backt Mandelkuchen. Eine einfache Geste, ein stilles Ritual, ein letzter Versuch, Normalität gegen das Unabwendbare zu stellen.

Der Duft von Mandeln und Wärme füllt den Raum, als könne er den Krieg aussperren, als könne Süße bewahren, was die Welt zu verschlingen droht.

Doch ihre Hände zittern.

Ihr Gesicht wird fahl.

Tränen fallen in den Teig.

Und mit jeder Bewegung wird deutlicher: Der Abschied hat nicht erst begonnen, wenn er geht. Er hat längst begonnen, während er noch da ist.

Mandelkuchen“ ist ein Lied über Liebe im Angesicht des Kommenden. Über vorweggenommene Trauer.

Über das verzweifelte Festhalten an einem gewöhnlichen Morgen, der keiner mehr ist. Und über den uralten Wunsch des menschlichen Herzens, die Zeit anzuhalten, bevor sie nimmt, was sie liebt.

ALMOND CAKE

ALMOND CAKE

This is not a song about war.
This is a song about the moment before it.

About the last morning in which everything still lives, breathes, and feels warm, even though loss has already reached out its hand. He is still asleep—peaceful, heavy, almost beautiful in his stillness. But for her, even this sleep is already a sign. In the way he lies, motionless, she sees not only the man she loves, but the shadow of what the next day might take from him.

While his boots wait by the door for his departure, she stands in the kitchen and bakes an almond cake. A simple gesture, a quiet ritual, a final attempt to place normality against the inevitable. The scent of almonds and warmth fills the room, as if it could keep the war outside, as if sweetness could preserve what the world is about to devour.

But her hands begin to tremble.
Her face turns pale.
Tears fall into the batter.

And with every movement, it becomes clearer:
Farewell does not begin when he leaves.
It has already begun while he is still here.

Almond Cake” is a song about love in the face of what is coming.
About grief that arrives too early.
About the desperate attempt to hold on to an ordinary morning that is no longer ordinary.

And about the ancient wish of the human heart
to stop time—
just before it takes what we love.

 

MEIN ANDERES ICH

Ein Raum aus kaltem Licht.
Ein Atem, der zu flach wird.
Ein Moment, in dem die Welt zu nah rückt.

„My Other Self“ beginnt nicht mit einem Ereignis –
sondern mit einem Zustand: Überforderung, die leise kippt.

Getrieben von einem inneren Druck flieht die Stimme in einen einfachen, fast banalen Akt: Wasser. Hände. Gesicht.
Ein Versuch, das Unsichtbare abzuwaschen.

Doch im Spiegel wartet keine Erleichterung.

Ein Riss.
Kein Bruch mit Geräusch – sondern eine stille Linie,
die schon immer da gewesen sein könnte.

Was folgt, ist keine Konfrontation im klassischen Sinn,
sondern ein Innehalten:

Zwei Gesichter.
Zwei Wahrheiten.
Kein Feind. Kein Fremder.

Aug in Aug mit dem eigenen Anderen.

Der Song entfaltet sich zwischen Zerfall und Akzeptanz – getragen von einer Stimme, die nicht kämpft, sondern bleibt.
Die sich nicht entscheidet, sondern erkennt.

Im finalen Moment löst sich die Sprache auf –
und die Gitarre übernimmt, wo Worte enden.
Ein Nachhall, der nicht erklärt, sondern fühlt.

„My Other Self“ ist kein Lied über Heilung.
Es ist ein Lied über das Aushalten.
Über das Sehen.
Und über den Mut, nicht wegzusehen.

Denn manchmal ist Ganzsein nicht das Fehlen von Rissen –
sondern der Moment, in dem man ihnen begegnet…
und bleibt.

MY OTHER SELF

MY OTHER SELF

A room of cold light.
A breath that grows too shallow.
A moment when the world moves too close.

“My Other Self” does not begin with an event—
it begins with a state: a quiet overload, slowly tipping inward.

Driven by something unnamed, the voice retreats into a simple act: water, hands, face.
An attempt to wash away what cannot be seen.

But the mirror offers no relief.

A line appears.
Not a crack with sound—but a silent division,
as if it had always been there.

What follows is not confrontation,
but recognition.

Two faces.
Two truths.
No enemy. No stranger.

Eye to eye with the other self.

The song unfolds between fracture and acceptance—
carried by a voice that does not fight, but remains.
That does not choose, but sees.

In the final moment, language dissolves,
and the guitar takes over where words fall short—
a resonance that does not explain, but feels.

“My Other Self” is not a song about healing.
It is a song about staying.
About seeing.
About not looking away.

Because sometimes wholeness is not the absence of a crack—
but the moment you face it…
and remain.

IN  MEINER DUNKELHEIT

Into My Darkness erzählt von einer Frau, die spürt, dass man einen Menschen im Licht oft nur an der Oberfläche sieht. Schönheit, Haltung, Alltagsmasken und fremde Blicke zeigen nur das, was nach außen passt. Doch hinter dieser sichtbaren Gestalt liegen Schmerz, Zweifel, Brüche und eine Wahrheit, die niemand erkennt, solange er nur auf das Offensichtliche schaut. 

Nybirka führt in diesem Lied durch genau diesen verborgenen Raum. Sie spricht nicht wie jemand, der gerettet werden will, sondern wie jemand, der längst verstanden hat, dass wahre Nähe erst dort beginnt, wo Masken fallen. Darum ist der Chorus auch keine zarte Einladung, sondern fast eine Prüfung: Wer sie wirklich kennenlernen will, muss bereit sein, mit ihr in diese Dunkelheit zu gehen.

Das Entscheidende ist dabei: Die Dunkelheit steht hier nicht für reines Leid, sondern für Wahrheit. Für den Teil eines Menschen, den man nicht zeigt, den man versteckt, schützt oder selbst kaum anzusehen wagt. Und genau deshalb bekommt das Lied seine Kraft. Denn wer ihrer Dunkelheit begegnet, bleibt nicht nur Beobachter. Er wird gezwungen, auch in sich selbst zu schauen. So wird Into My Darkness zu einem Lied über Selbstoffenbarung, innere Risse und den Mut, hinter das Sichtbare zu blicken. Es sagt: Wirkliches Erkennen beginnt nicht im Glanz, sondern dort, wo nichts mehr beschönigt werden kann.

 

 

INTO MY DARKNESS

Into My Darkness

tells the story of a woman who knows that in the light, people are only ever seen on the surface. Beauty, composure, routine, and the gaze of others create an image that looks complete, but hides everything that truly matters. Beneath that image lie fractures, quiet pain, and a truth that cannot exist where everything is visible.

In this song, Nybirka does not ask to be understood. She challenges it. Her voice moves inward, guiding the listener beyond what is shown and into what is hidden. The chorus is not an invitation in the usual sense, but a threshold: if you truly want to know her, you must be willing to step into the darkness she carries.

And that darkness is not simply sorrow. It is honesty. It is everything that remains when the roles fall away and nothing is left to hide behind. This is where the song finds its power, because the listener cannot remain untouched. To see her fully is to begin seeing oneself.

Into My Darkness is ultimately a song about truth, identity, and the courage to face what lies beneath the surface. It reminds us that real understanding does not live in the light, but in the places we are most afraid to look.

HALTE DIE FAHNE

Sie kniet.
Nicht aus Ehrfurcht – sondern weil sie nicht mehr stehen kann.

Die Fahne in ihren Händen ist zerrissen.
Geschunden.
Ein letzter Rest von Ordnung in einer Welt, die auseinanderfällt.

Alles in ihr ist müde.
Alles drängt zu fallen.

Doch sie hält.

Nicht aus Stärke.
Nicht aus Pflicht.

Sondern weil irgendwo…
tief unter dem Lärm, dem Druck, dem Zerbrechen…

noch etwas flackert.

Ein Gedanke.
Ein kaum greifbarer Rest:

Vielleicht… ist noch nicht alles verloren.

Hinter ihr stehen Schatten –
die, für die sie nicht aufgeben darf.

Vor ihr: das Nichts.

Und zwischen beidem…
ihre Hände, die nicht loslassen.

Die Fahne reißt weiter.
Der Moment droht zu brechen.

Doch sie hält sie höher.
Ein kleines Stück.

Nur genug…

um der Hoffnung eine Chance zu lassen.

HOLD THE FLAG

HOLD THE FLAG

She kneels.
Not in reverence—
but because she can no longer stand.

The flag in her hands is torn.
Worn.
The last fragment of order in a world falling apart.

Everything in her is tired.
Everything pulls her down.

And still—she holds.

Not out of strength.
Not out of duty.

But because somewhere…
deep beneath the noise, the pressure, the breaking…

something still flickers.

A thought.
A fragile trace:

Maybe… not everything is lost.

Behind her—shadows.
The ones she cannot abandon.

Before her: nothing.

And in between…
her hands that will not let go.

The flag keeps tearing.
The moment begins to crack.

And still—she lifts it higher.
Just a little.

Just enough…

to give hope a chance.