Ein Lied ist selten plötzlich da. Erst ist da ein Gedanke, eine Zeile oder eine kleine Melodie – und irgendwann wird daraus eine neue Geschichte.

Hier zeige ich euch, woran ich gerade arbeite. Noch nicht fertig, noch ein wenig roh … aber schon mitten auf dem Weg.

Also kommt mit – denn es geht weiter!

Mein neues Album! Es entsteht... jetzt... bin (Ben) mittendrin... 

Ben... und es geht weiter!

Ben ist noch nicht am Ende seiner Geschichten. Sein neues Album entsteht gerade – Lied für Lied, Traum für Traum. Es erzählt von den Wünschen, die auch dann nicht verschwinden, wenn man längst erwachsen ist: von verpassten Möglichkeiten, leisen Selbstzweifeln und der Hoffnung, dass vielleicht doch noch etwas Großes auf einen wartet.

In „Wann komm ich dran?“ träumt Ben davon, mehr zu sein: ein berühmter Sänger, ein reicher Mann, ein Ritter in weißer Rüstung oder ein Astronaut, der ihre ganze Welt rettet. Nicht, weil die Frau an seiner Seite all das von ihm erwartet. Sondern weil ihre Liebe in ihm den Wunsch weckt, größer, stärker und mutiger zu sein.

Während Ben sich fragt, wann endlich seine Zeit kommt, übersieht er beinahe das Schönste: Für sie muss er kein Held werden. Sie liebt ihn nicht für das, was er eines Tages vielleicht sein könnte, sondern für den Menschen, der er längst ist.

So wächst ein Album über einen Mann mitten im Leben. Einen, der zurückblickt, zweifelt, weiterträumt und langsam lernt, sich selbst mit den Augen der Menschen zu sehen, die ihn lieben. Ehrlich, nah, manchmal melancholisch und immer wieder mit einem liebevollen Augenzwinkern.

Ben ist noch nicht angekommen.
Aber er geht weiter.
Und wir dürfen ihn begleiten.

Unser Haus in den Wolken

ist ein warmes, verträumtes Lied über zwei Menschen, die sich für einen Augenblick ihre ganz eigene Welt erschaffen: ein kleines Haus hoch über den Wolken, mit einem Turm, weißen Fenstern, Rosmarin im Garten, Schwalben am Himmel und einem Tisch, der viel zu groß für sie beide ist. Doch obwohl ringsherum so viel Platz bleibt, sitzen sie ganz nah beieinander.

In einem sanften Walzertakt erzählt Ben vom gemeinsamen Träumen, von einem goldenen Abend und von dem stillen Wunsch, die Wirklichkeit für einen Moment hinter sich zu lassen.

Dabei geht es nicht um ein wirkliches Schloss und auch nicht um ein vollkommenes Leben.

Es geht um Nähe, Geborgenheit und das Gefühl, angekommen zu sein,
solange die richtige Hand die eigene hält.

Denn selbst wenn das Luftschloss mit dem Morgen verschwindet, bleibt seine wichtigste Wahrheit bestehen:

„Ich brauche kein Schloss auf dieser Welt.

Unser Haus – das sind doch wir.“

ALTSTADTBUMMEL

Ein Tag ohne Eile.
Ein Weg ohne Plan.
Und eine Stadt, die hinter jeder Ecke eine kleine Geschichte bereithält.

„Altstadtbummel“ begleitet Ben und Mara durch Wismar, über altes Kopfsteinpflaster, vorbei an schiefen Häusern, kleinen Läden und dem Wochenmarkt vor dem Alten Schweden. Sie streicheln den Glücksferkeln aus Bronze über den Bauch, fordern die bronzenen Männer zum Tauziehen heraus, folgen dem Duft frisch gerösteten Kaffees und finden im Café Glück genau das, wonach sie eigentlich gar nicht gesucht haben.Zwischen all den kleinen Entdeckungen liegt auch ein Hauch Vergangenheit in der Luft. Dort, wo einst Nosferatu durch die Gassen schlich, wird aus einem kurzen Frösteln ein Arm, der sich schützend um den anderen legt.

Und dann wird es still.

In Sankt Nikolai hält der Tag für einen Augenblick an. Kein Lachen, kein Trubel, kein nächstes Ziel. Nur Licht auf altem Stein, zwei Menschen Hand in Hand und ein leiser Dank an die Ewigkeit.

Später führt der Weg weiter zum Hafen, zum Wassertor, zum Fischbrötchen, zum Brauhausbier und in einen Abend, der eigentlich gar nichts Besonderes sein wollte.

Vielleicht liegt genau darin das Geheimnis dieses Liedes.

Denn „Altstadtbummel“ erzählt nicht von großen Abenteuern. Es erzählt von den kleinen Momenten, die bleiben. Von Nähe, Neugier, Wärme und dem Glück, für einen Tag nichts erreichen zu müssen.

Manchmal braucht es nicht mehr als eine alte Stadt, ein wenig Zeit und

den richtigen Menschen an deiner Seite.

Wann komm ich dran?

Ben träumt davon, mehr zu sein. Ein berühmter Sänger vielleicht, ein reicher Mann mit großem Haus und schnellem Wagen. Ein Ritter in weißer Rüstung, der ihr den Kopf des Drachen bringt, oder ein Astronaut, der ihre ganze Welt rettet.

Nicht, weil sie all das von ihm verlangt. Sondern weil sie ihn schon jetzt liebt – genauso, wie er ist.

Und genau das kann Ben manchmal kaum begreifen: Wie kann sie mich so lieben, obwohl ich doch so wenig von dem bin, was ich gerne für sie wäre?

„Wann komm ich dran?“ erzählt von einem Mann, der sich selbst mit ihren Augen sehen möchte, es aber noch nicht ganz schafft. Voller Sehnsucht, leiser Selbstzweifel und einem liebevollen Augenzwinkern wünscht er sich, größer, stärker und mutiger zu sein – nicht um ihre Liebe zu gewinnen, sondern weil ihre Liebe in ihm den Wunsch weckt, mehr für sie zu sein.

Dabei übersieht Ben beinahe das Schönste: Für sie muss er kein Held werden. Für sie ist er längst genug.

DINNER MIT MICHELANGELO

„Dinner mit Michelangelo“ erzählt von einem Mann, der seiner Liebsten so gern eine Reise nach Florenz schenken würde – doch dafür reicht das Geld nicht.


Also holt er die Stadt der Renaissance kurzerhand zu ihnen nach Hause: Er kocht italienisch, stellt Rosen auf den Tisch, öffnet eine Flasche Chianti und baut ihre geliebten Kunstwerke unbeholfen aus Pappe und zerknülltem Papier nach.

Als sie sein kleines Florenz entdeckt, muss sie lachen – nicht über ihn, sondern aus tiefer Rührung über diese wunderbar verrückte Liebeserklärung.


Getragen von romantischer Gitarre und einer zart gestrichenen und gezupften Violine erzählt das Lied davon, dass ein großer Traum nicht teuer sein muss, wenn jemand sein ganzes Herz hineinlegt.

Für eine Nacht liegt Florenz nicht in der Toskana, sondern gleich nebenan – im 2ten Stock des Plattenbaus am Rande der Stadt, an einem liebevoll gedeckten Tisch für zwei.

ICH HAB DIE STERNE NICHT GEZÄHLT ✨

Manche Menschen schauen in den Nachthimmel und versuchen, die Sterne zu zählen.

Ben hat etwas Besseres vor.

Hoch oben auf dem Dach ihres Plattenbaus sitzen Ben und Mara. Neben ihnen eine Flasche Wein, zwei Gläser, etwas Knabberkram und eine alte Decke. Unter ihnen liegt die Stadt. In den Fenstern erlöschen langsam die Lichter, die Straßen werden still, und über ihren Köpfen öffnet sich ein Himmel voller Wunder.

Ein ganz gewöhnlicher Abend. - Aber nicht für Ben.

Denn wo andere nur Sterne sehen, entdeckt er ein ganzes Universum voller Abenteuer. Satelliten ziehen lautlos über den Himmel, genau wie seine Gedanken, die unaufhörlich um Mara kreisen. Flugzeuge blinken in der Ferne wie kleine Feuerwerke, die jemand eigens für die beiden veranstaltet. Und dort oben stehen der Große und der Kleine Wagen. Ben würde am liebsten einsteigen, Mara neben sich setzen und mit ihr durch die Milchstraße fahren. Von Stern zu Stern springen. Eine Handvoll Glitzer über das Universum streuen. Über den Rand der Welt hinausschauen und herausfinden, was sich wohl hinter dem nächsten Stern verbirgt. Vielleicht begegnen sie sogar der Enterprise! Captain Kirk bekommt einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter, Spock darf sich über Bens höchst eigenwillige Logik wundern, und schon geht die Reise weiter. Immer höher. Immer weiter. Bis selbst der Mond ein bisschen neidisch wird.

Denn für Ben ist der Himmel keine Grenze. Er ist eine Einladung.

Während seine Gedanken Lichtjahre zurücklegen, sitzt Mara ganz dicht neben ihm.
Sie lachen, trinken Wein, greifen zwischendurch in die Tüte mit dem Knabberkram und schauen gemeinsam in die Unendlichkeit. Vielleicht gibt es dort draußen tausend fremde Welten. Milliarden Sonnen, unbekannte Planeten und Wunder, von denen noch kein Mensch etwas ahnt. Vielleicht könnte Ben ein ganzes Leben damit verbringen, sie alle zu entdecken. Aber müsste er das überhaupt?

„Ich hab die Sterne nicht gezählt“ ist eine fantasievolle, augenzwinkernde und zugleich zärtliche Liebeserklärung. An das gemeinsame Träumen. An die kindliche Neugier, die auch Erwachsene niemals verlieren sollten. Und an die wunderbare Fähigkeit, aus einem gewöhnlichen Plattenbaudach den schönsten Platz im Universum zu machen. Ben braucht kein Raumschiff, keinen Raumanzug und keine Millionen, um zwischen den Sternen zu reisen. Ein bisschen Fantasie genügt. Und Mara. 
Denn während über ihnen Milliarden Sterne funkeln, erkennt Ben etwas, das keine noch so weite Reise durch die Galaxien verändern könnte.

Mara ist Bens einziger Stern. Warum sollte er die anderen zählen? ✨❤️

 

DER KÖNIG VOM BALKON 👑

Es gibt Könige, die herrschen über Länder. Andere besitzen Schlösser, Burgen und unermessliche Schätze.

Und dann gibt es Ben.

Sein Thron steht im fünften Stock eines Plattenbaus. Seine Krone ist unsichtbar, sein Zepter ein Kaffeelöffel. Im Unterhemd, eine angebissene Stulle in der Hand, blickt er über sein Reich aus Beton, Balkonen und parkenden Autos.

Und was für ein Königreich das ist!

Frau Schulz pflegt die königlichen Gärten. Zwei Untertanen streiten um einen Parkplatz. Eine kleine Fee auf dem Weg zum Kindergarten verbeugt sich ehrfürchtig vor ihrem König. Ein VR6 begrüßt Seine Majestät mit donnernden Fanfaren. Ritter UPS, er soll einen kostbaren Kelch liefern, ersteigert in der sagenumwobenen Bucht. Und aus dem Nachbarblock nähert sich ein Drache, ein Hard-Rocker auf zwei Rädern, der mit langer Gabel und donnerndem Motor durch das Königreich zieht. Ben betrachtet all das mit der Gelassenheit eines Mannes, der genau weiß, wo sein Platz im Leben ist.

Ganz oben. Im fünften Stock. Auf seinem Balkon. Doch jedes Königreich hat seine wahre Macht.

Und die heißt Mara.

Sie braucht weder Krone noch Zepter. Eine Tasse Kaffee, ein liebevolles Lächeln und ein einziger Satz genügen, um den König von seinem Thron zu holen. - „Ben, bringst du bitte den Müll runter?“

„Der König vom Balkon“ ist eine augenzwinkernde Liebeserklärung an das ganz gewöhnliche Leben. An Nachbarn, Kinderlachen, kleine Träume und die wunderbare Fähigkeit, aus einem Plattenbau ein Schloss zu machen. Denn manchmal braucht es weder Reichtum noch einen Palast, um ein König zu sein. 
Nur ein bisschen Fantasie, eine Tasse Kaffee und jemanden, mit dem man sein kleines Königreich teilen möchte.

Und wenn es nur ein Viertel davon ist. - Der Rest gehört schließlich dem Hausmeister. 👑

 

Zurück zu mir

Ben blickt auf sein Leben zurück und fragt sich, wo der Junge geblieben ist, der sich so leicht begeistern ließ. Der jedem neuen Morgen entgegenlief, an Wunder glaubte und fest davon überzeugt war, alles schaffen zu können.

Es sind nicht die vergangenen Jahre, nach denen er sich sehnt. Er möchte nicht noch einmal jung sein – nur noch einmal so staunen, hoffen und an sich glauben können wie damals. Doch das Leben hat Spuren hinterlassen. Menschen gingen, Träume verwehten, und mit jedem Abschied verlor die Welt ein wenig von ihrem Licht.

Getragen von wenigen Klaviertönen und einer Stimme, die zittern und brechen darf, wird „Zurück zu mir“ zu einem stillen Gespräch mit dem eigenen Leben. Zu der Bitte, wenigstens für einen einzigen Morgen noch einmal jener Mensch sein zu dürfen, der beim Erwachen glaubte, dass etwas Schönes auf ihn wartet.

Ein Lied über verlorene Unbeschwertheit, die Schwere des Wissens und die Sehnsucht nach dem Teil in uns, der vielleicht niemals ganz verschwunden ist.